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30.09.2001
10.Tag
Erciyes
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Wer einmal den Vulkan Erciyes Dagi gesehen hat, möchte ihn am liebsten von allen Seiten betrachten. Wir haben heute extra eine abgelegene Straße im anatolischen Hochland gewählt, von wo aus wir ihn hervorragend fotografieren können. Durch die Wolken sieht es so aus, als ob der Erciyes noch tätig ist. Er gilt aber seit 2000 Jahren als erloschen.
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Karawanserei
Zu den typischen Bauwerken Anatoliens zählen die seldschukischen Karawansereien. Die auf der Abbildung zu erkennende Raststätte für Karawanen liegt in Incesu in der Nähe von Kayseri. Es kommt uns durchaus gelegen, einmal nicht eine byzantinische Kirche, sondern ein türkisches Bauwerk zu Gesicht zu bekommen.
Vorstadt von Kayseri
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Etwa 500.000 Einwohner leben in Kayseri. Welch ein Gegensatz zur dünn besiedelten zentralanatolischen Hochebene. Große Neubauviertel enstehen am Stadtrand. Auffallend sind die "orientalischen" Farben, die so gar nicht in die Landschaft zu passen scheinen. Wir bleiben lieber in unserer Höhle in Göreme.
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Tee in Turan
Eines unserer vielen Dörfer, durch die wir heute wieder kommen, ist Turan, das einstmals Wohnort vieler orthodoxer Griechen war. Davon zeugen heute noch griechische Steinhäuser und Kirchen. Manchmal besucht auch der Patriarch der griechisch-orthodoxen Kirche von Istanbul diesen Ort. Wir werden zum Tee eingeladen, weil der Wirt einmal in Deutschland gearbeitet hat.
"Unterirdische Stadt"
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Wie auch in Derinkuyu oder Kaymakli so gibt es auch in Turan eine sog. unterirdische Stadt. Sie besteht aus einem Höhlensystem mit Gängen, Sälen und Felsenkapellen und ist noch weitgehend unbekannt. Da wir die einzigen Touristen sind, können wir ungestört fotografieren.
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© 2001 Link Sandra Eberl, Jürgen Süß